Lichtpoesie in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche in Berlin 2016

13-10-kwgk-61 13-10-kwgk-136 13-10-kwgk-langzeit2 13-10-kwgk-73 all_eine 20161002_194209

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                              

 

 

 

IMPRESSIONEN meiner Lichtkunstinstallation

                                                     in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche

            in Berlin 2016

 

Lichtklang der Elemente in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche 2016

meine liebe güte

Meine liebe Güte

Zum großen Lichtfestival „Berlin leuchtet 2016“ habe ich den Auftrag bekommen das Monument, die Turmruine der Berliner Gedächtniskirche, zu inszenieren und in Szene zu setzen. http://berlin-leuchtet.com/guide/kaiser-wilhelm-gedaechtniskirche/ hier gibt es erste Informationen zu dem Event. Ich freue mich sehr in meinem 30 Jährigen Jubiläumsjahr als Lichtkünstler an dieser Stelle dabei sein zu dürfen.

20160713_211121

 

Das  All - Eine

Das All – Eine

Org (2)

Organischer Kristall

130 cm Ø Edelstahl und Filterglas

Flower of Live

basilika_günther (8)

Moving in Blue

Moving in Blue

 

Die Auferstehung des gefallenen Engels

Nach mehr als 7 Jahren ist es nun soweit, der Regenbogenengel ist wieder auferstanden. Hier die ersten Impressionen von Ihm:

Engels Fuß

20160828_17084020160828_224123

Er hängt jetzt zum ersten mal vollständig restauriert zu meiner Freude in meinen Atelier in Karben und wartet nun auf sein nächstes öffentliches erscheinen……..

Hier noch ein Link :da kann man den Engel tanzen sehen !!!!https://www.youtube.com/watch?v=JZsWy28sZTs

 

Sommerkonzert 2016 auf dem Disibodenberg in der Klosterruine

Pressemitteilung

Open Air in der Klosterruine auf dem Disibodenberg

Samstag, 23.Juli, 2016

Klang- und Lichtvisionen der Hildegard von Bingen – unter freiem Himmel

Unter den mächtigen Bäumen der Klosterruine werden die Sängerin Ute Kreidler und der Lichtkünstler Alfred Wolski die visionären Gesänge der Hildegard von Bingen in einer gemeinsamen Performance erstrahlen lassen.

Der Ort – die Klosterruine auf dem Disibodenberg

Als erste Wirkungsstätte der Hildegard von Bingen hat das Kloster auf dem Disibodenberg bis zum heutigen Tag eine ganz besondere Anziehungskraft. Hier begann Hildegard von Bingen in jungen Jahren ihr geistliches Leben als Nonne, bevor sie ihre eigenen Klöster auf dem Rupertsberg bei Bingen und in Eibingen gründete. Und hier empfing sie auch ihre Visionen, für die sie wenig später als „Rheinische Sibylle“ berühmt und hoch geachtet war – höchst ungewöhnlich für eine Frau des 12. Jahrhunderts.

Die Idee – die Aufführung am Ort der Visionen

Die Idee, die Klang- und Lichtvisionen der Hildegard von Bingen an dem Ort aufzuführen, an dem sie sie vor ca. 900 Jahren empfangen hat, entsprang der Begeisterung und persönlichen Verbundenheit der ausführenden Künstler mit Hildegard und ihrer Zeit. Hildegard selbst beschrieb ihre Musik als Visionen, die sie im „Lebendigen Licht“ empfangen und aufgeschrieben hat. Im Zusammenwirken von Musik und Lichtkunst werden Hildegards Visionen neu gefasst und mit allen Sinnen erfahrbar.

Eine außergewöhnliche Symbiose

Die bis heute ungebrochene Leuchtkraft der Klang- und Lichtvisionen der Hildegard von Bingen findet ihren modernen Ausdruck in den Interpretationen Ute Kreidlers und Alfred Wolskis. Die Klänge und die ruhig dahinfließenden Muster aus Lichtfarben entfalten sich in der Vergänglichkeit des Augenblicks und verbinden sich im lauschenden Betrachter zu einem Erlebnis von außergewöhnlicher Intensität und berührender Schönheit.

Programm: 21.30 Uhr Konzert, 19.30 Uhr Einlass auf der Klosterruine

Die Seele entstammt der himmlischen Harmonie und hat selbst etwas von dieser Musik in sich.“ Hildegard von Bingen

Klangvisionen – Spirit Antiqua

Mit „Spirit Antiqua“ entführt die Sängerin UTE KREIDLER in eine faszinierende und belebende Klangwelt, die die mittelalterlichen Gesänge der Hildegard von Bingen auf eine eigene und neue Weise interpretiert. Es gelingt ihr dabei, den Geist und die Ganzheitlichkeit von Hildegards Musik zu transformieren. In einer Solo-Performance präsentiert sie ein farbenreiches Spiel zwischen Gesang, Harfe, Flöte, Orgelpfeifen und Percussion. Mit Live-Looping legt sie verschiedene Stimmen übereinander, spielt Rhythmen ein, lässt Melodieteile wiederholen und so die Instrumente gleichzeitig erklingen. In diesem durch modernste Technik erzeugten weiten Klangraum singt sie die originalen Gesänge der Hildegard. Die besondere Tontechnik und der speziell entwickelte künstliche Hall erwecken den Eindruck, im Klangraum einer Kathedrale zu sein. Bei aller Modernität durch die verwendete Technik transportiert die Authentizität des Vortrags die spirituelle, den ganzen Menschen tief berührende Musik in unsere Zeit. Sie entfaltet die beseelende Leuchtkraft von Hildegards Musik und berührt den heutigen Hörer mit ihrer zeitlosen Schönheit, mystischen Tiefe und Heiterkeit.

Das Licht, das ich schaue, ist nicht an einen Raum gebunden. Es ist viel, viel leichter als eine Wolke, die die Sonne in sich trägt.“ Hildegard von Bingen

Lichtvisionen – Alfred Wolski

ALFRED WOLSKI besitzt einen einzigartigen Zugang zu den Sphären des Lichts. Er vermag es, schmerzvolle Erfahrungen in seiner Biographie in Kunstwerke von zerbrechlicher und seltener Schönheit umzusetzen. Beim Betrachten lösen diese einen inneren Harmonisierungsprozess aus und eröffnen neue Formen des Bewusstseins. Die Lichtskulpturen bestehen aus mit Kristallgittern speziell beschichtetem Glas, mit feinem Draht verwoben zu beweglichen Kompositionen aus Glasscheiben unterschiedlicher Form und Größe. Angestrahlt mit weißem Licht entfalten sie im Raum ein fließend schwebendes Lichtermeer in den Farben des Regenbogens von tief berührender Strahlkraft. Die Reinheit der Lichtfarben und die Bewegung der bildhaften Lichtmuster von außergewöhnlicher Farbschönheit erzeugen ein Resonanzfeld, in dem die heilende Energie des Lichtes ganz im Sinne von Hildegards Visionen unmittelbar erfahrbar wird.

Tagsüber wird im Museumshof ein Markt mit verschiedenen Angeboten und Informationen zu Hildegard von Bingen geöffnet sein.

Zur Einstimmung auf das Konzert mit Klang- und Lichtvisionen erwartet die Besucher ab 12.00 Uhr am Eintritts- und Museumsplatz des Disibodenbergs ein Hildegardforum. Präsentiert wird hier ein vielseitiges Angebot rund um die Hildegard-Ernährung und -Heilkunde: beliebte Dinkelspezialitäten und Salate, Kuchen mit Dinkelkaffee, Hildegard-Mittel, Marmeladen und Dinkelgebäck, Säfte und Liköre, Schmuck-Unikate aus Hildegard-Edelsteinen, Literatur zur Hildegard-Heilkunde, Motivkarten vom Disibodenberg, Wein vom Hofgut von Racknitz.

Die Aussteller aus Naturheilpraxen, Ateliers und einer Dinkelbäckerei freuen sich darauf, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und sich gemeinsam auf den abendlichen Höhepunkt einzustimmen. Im Museumsladen findet der interessierte Besucher Literatur zum historischen Hintergrund der Klosterruine und zu Hildegard im Besonderen.

Nachmittags bietet die Disibodenberger Scivias-Stiftung einem Themenspaziergang in die Frauenklause an (Anmeldung vorab erforderlich).

Veranstaltungsort:

Klosterruine Disibodenberg

55571 Odernheim am Glan

Karten

Vorverkauf bei ReserviX  17,- / 14,- Euro

Abendkasse Karten:        18,- / 15,- Euro

Organisation/Realisierung

Ute Kreidler, Musik

Alfred Wolski, Lichtkunst

Reinhard Geller, Tondesign

Herbert Peveling, Technik

Sabine Schubert, Texte

Kontakt

Ute Kreidler und Alfred Wolski
E-Mail:
ubu-k@t-online.de und info@lichtpoet.de

www.spirit-antiqua.de und www.lichtpoet.de

 

LUMINALE 2016 im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt

Jetzt sind es nur noch 4 Wochen bis zu unserer 6 Tägigen Performance im Sauriersaal des Senckenberg Naturmuseums. Es gibt eine Verbindung zwischen ANALOG & DIGITAL die wir dort installieren werden. Lichtskulpturen und digitale Videoperformance treten in einen spannenden Dialog. Dazu gibt es immer wieder Live Musik, welche in Interaktion mit der Videoperformance geht und dadurch den Ablauf der Bildsequenzen sichtbar verändert.

Luminale_2016_logo_10cm

meine liebe güte

Die Lichtskulptur “ Meine liebe Güte “ ist mit dabei.

Die Performance “ Lichtklang der Element “ findet täglich von 19.00 bis 22.00 Uhr statt

Der Eintritt ist frei !!

Am 18.3. zum Abschluss der Veranstaltungsreihe findet ein ganz besonderes Konzert mit der Sängerin Ute Kreidler von Spirit Antiqua statt.

An diesen Abend sind Spenden erwünscht !!

 

 

 

 

 

 

Einladung zur Resonanz*Körper*Werkstatt No. 1 „Krieg & Kunst“ am 14. November 2015 in der Matthäuskirche in Frankfurt (U-Bhf. Messe)

cache_2418750901

Das Format Resonanz*Körper bringt engagierte und interessierte Menschen zusammen mit Künstlern, Musikern, Tänzern und Wissenschaftlern. Das Ganze in einem interdisziplinären Crossover, aber nicht-elitär aufgesetzt, sondern „von unten und für Alle“ die Interesse haben an den brennenden Fragen der Zeit. Mit garantiert eingebautem Perspektivenwechsel..

„Krieg und Kunst“ ist ein solches hochaktuelles Thema, das die Gegensätzlichkeit menschlichen Denkens und Handelns auf vielen Ebenen berührt. Das uns immer wieder erschüttert, uns zweifeln lässt an der Fähigkeit der Menschheit, gemeinsam und in Frieden unseren Planeten zu bewohnen. So erleben wir, wie vom „Islamischen Staat“ Wissenschaftler an den antiken Kulturstätten in Syrien und dem Irak als Häretiker verunglimpft und zum Tode verurteilt werden. Videos von grausamsten Hinrichtungen ins Internet zu stellen gehört zur Medienstrategie dieser Gruppe – aber nicht nur dieser. Krieg findet v.a. auch in den Medien statt – nicht erst seit gestern.
Der Krieg treibt aktuell Menschen vor sich her. Die in unserem Land ankommenden Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten sind eine Aufgabe und weitere Herausforderung auch für unser gesellschaftliches und kulturelles Selbstverständnis. Wir laden zu unserer Resonanz*Körper*Werkstatt vor allem junge, unbegleitete Flüchtlinge ein zu musizieren, zu tanzen, zu kochen, sich künstlerisch auszudrücken. Zusammen mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Die Resonanz*Körper*Werkstattreihe ist (auch) ein haptisches Format – „begreifen“ heißt hier auch: im körperlichen Kontakt sein, etwas anfassen und es spüren. In einem umfangreichen Werkstattprogramm können nachmittags von 14:00 – 18:30 Uhr u.a. Kampfkünste wie Aikido und Capoeira erprobt werden.
Instrumente selber bauen oder an einem Perkussionworkshop teilnehmen mit Handtrommeln aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen können musisch Interessierte. Gemeinsames Kochen bei Talley Hoban’s „Schnippelparty“ gehört ebenfalls dazu.
Wir bitten um Voranmeldung zu diesen Werkstattangeboten am Nachmittag unter: info@aussenwelt.org – wegen der Teilnehmerbeschränkung der Workshops auf jeweils max. 35 Personen. Der Eintritt zu den Nachmittagsveranstaltungen ist frei.
Das Abendprogramm ab 19:00 Uhr beginnt mit einem musikalischen Ritual des Künstlers  Alfred Wolski und Dorte Sukavi im großen Kirchenraum. Dabei kann Resonanz ganz unmittelbar zwischen Publikum und Musikern erlebt werden. Bilder und Kompositionen von jungen KünstlerInnen laden zu in einem umgestalteten Kirchenraum zu Betrachtungen ein. Dazu sind Arbeiten von Hyewon Kim, Sabrina Baskal, Sarah Riel, Dirk Baumanns und Deniz Alt zu sehen. Musik, Kunst und Tanz im Dialog findet sich in den Performances von Nathalia Grotenhius (Schlagzeug/Perkussion) im interkulturellen Kontext mit Narae Shin (Tanz), Rafael Sotomayor (Hang) mit Michael Riedel (Orgel), Puschan Mousavi (Geige), Pierre Dekker (Kontrabass), Katja Cheraneva (Tanz) und einem Konzert mit jungen Frankfurter Rappern, das von Dragodin gestaltet wird. Poetry Slam und ein Fusion-Jazz-Konzert von Max Clouth und der Sängerin Nicole Sharma beschließen den Abend gegen Mitternacht.
Im wissenschaftlichen Programm der Werkstatt werden unter anderen der Altorientalist Prof. Dr. Walter Sommerfeld (Uni Marburg) zum „Angriff auf das Kulturerbe“ im Nahen Osten sprechen, der Medienhistoriker Sascha Stoltenow (Frankfurt) wird die ästhetischen Strategien des „Islamischen Staates“ und anderer Kriegsparteien unter dem Label „Krieg als Marke“ analysieren, die Kunsthistorikerin Dr. Tanja Bernsau (Wiesbaden) sich auf Spurensuche im Bereich der „Raubkunst“ begeben und die Kunstwissenschaftlerin Dr. Gabriele Mackert „Krieg. Zum alltäglichen Ausnahmezustand in der Kunst“ behandeln.